Baseball richtig lernen

Im Wettlauf um kleine, aber möglicherweise entscheidende Trainigsvorteile haben einige US-Profi-Baseballteams nun 3D-Technologie aus Filmen wie Avatar adaptiert, um die Bewegungsabläufe der Athleten zu optimieren. Die 3D-Analyse könnte künftig die Art wie Sportler trainieren, Leistung erbringen oder sich von Verletzungen erholen stark beeinflussen, berichtet die New York Times. Orthopädische Untersuchung Dabei wird die Technologie mit der für Filme wie Avatar die Bewegung von Menschen aufgezeichnet und auf 3D-Figuren übertragen wird, mit biomechanischen und orthopädischen Untersuchungen kombiniert. Am Ende steht eine dreidimensionale Abbildung eines Bewegungsablaufs, die von allen Seiten betrachtet und präzise analysiert werden kann. Bislang wird diese Technologie bereits dafür verwendet, Sportler nach Verletzungen wieder aufzubauen. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Technik nicht nur für Sportmedizin eingesetzt wird, sondern um die Leistung eines Teams zu verbessern", so Chris Bregler, Computer-Wissenschaftler an der New York University http://www.nyu.edu . Virtuelle Gegner Nicht nur im Baseball-Sport, auch im American Football wird 3D-Technologie bereits zu Trainingszwecken eingesetzt. Die Attribute bestimmter Gegenspieler können auf virtuelle Spieler übertragen werden - so kann virtuell bereits mit dem gegnerischen Team trainiert werden. Der echt Spieler trägt dabei 3D-Brillen und muss sich gegen täuschend echte virtuelle Gegner durchsetzen. In Anbetracht der laufenden Entwicklung könnte Technologie im US-Profisport künftig eine immer wichtigere Rolle spielen, erwarten Experten. Bislang würden zwar wenige Teams offen zugeben, diese Methoden einzusetzen, über kurz oder lang würden jedoch alle versuchen, Nutzen aus dem Fortschritt zu schlagen. Die New York Yankees sind ein Baseball Team aus der nordamerikanischen Profiliga MLB. Die New York Yankees spielen seit schon fast 100 Jahren in der American League Conference. Beheimatet ist der Verein in dem Stadtteil Bronx, daher werden sie auch häufig die Bronx Bombers genannt. Die New York Yankees waren in den 20'er bis 70'er Jahre des letzten Jahrhunderts die erfolgreichste Baseballmannschaft in Nordamerika, und gewann mehrere World Series Championships. Für die New York Yankees spielten Baseball Helden wie Babe Ruth, Mickey Mantle oder Joe Di Maggio. Derzeit spielt bei den New York Yankees Alex Rodriguez, der höchstbezahlteste Baseballspieler aller Zeiten. Der norwegische Industriedesigner Tore Christian Bjørsvik Storholmen hat ein Konzept für einen Sicherheitshelm entwickelt, der dank einem "intelligenten" Material mehr Tragekomfort bei hoher Sicherheit verspricht. Dazu setzt der Helm "ProActive" auf ein Innenmaterial, das an sich flexibel ist, dessen Moleküle sich bei Stößen oder Schlägen aber zu einer festen Struktur verschließen. Noch mehr Funktionalität verspricht die Kombination mit leitenden Textilien für die Ohrenschützer der Kopfbedeckung im Baseballcap-Stil. Dadurch können beispielsweise in den Helm integrierte Kommunikationssysteme kabellos mit Strom versorgt werden. Informationen über Bommtel.de, Amerikanische Kunst, usability, eine eigentumswohnung in ennepetal, baseball gibts auf unseren anderen Seiten. Falls Sie den nächsten Winter im Harz verbringen möchten, schauen Sie einmal auf www.winter-harz.de vorbei. Durch transparente Panels in der äußeren Baseballcap ist das orangene Futter des proActive zu sehen. "Das stoßabsorbierende Material ist wissenschaftlich gesehen ein Fluid mit dilatantem Verhalten", beschreibt Storholmen gegenüber pressetext. Praktisch bedeutet das, dass es sich um ein im Normalfall relativ weiches Material handelt, das jedoch bei einem Aufprall schlagartig vergleichsweise fest wird. Dadurch absorbiert und verteilt das Innenleben des ProActive die Energie des Schlages und schützt damit den Träger. "Das macht meinen Helm komfortabler in der täglichen Verwendung und gleichzeitig sicherer als traditionelle Modelle", meint Storholmen. Er betont, dass das Innenmaterial bereits praxisbewährt sei, beispielsweise in Skianzügen. Neu ist die Anwendung im Sicherheitshelm, noch dazu in Kombination mit aktiven Ohrenschützern unter Verwendung elektrisch leitfähiger Textilien, sogenannten E-Textilien. Über diese Materialien können aus einer Energiequelle hinten am Helm Systeme beispielsweise in den Ohrteilen gespeist werden. "Das bedeutet, dass Kommunikationssysteme in den Helm integriert werden können, ohne das Kabel erforderlich sind, die sich irgendwo verheddern könnten", erklärt Storholmen den wesentlichen Vorteil der E-Textilien. In Verbindung mit drahtloser Signalübertragung per Bluetooth könnte ein Arbeiter beispielsweise dank Headset in den Ohrenschützern einen Anruf am Handy beantworten, ohne seinen ProActive abzunehmen. Angefangen hat ProActive als Studenten- und Forschungsprojekt, das vom Norwegian Design Council ausgezeichnet wurde. "Da ich einen Bruder im Baugewerbe habe bin ich darauf gekommen, wie unbequem viele Leute traditionelle Sicherheitshelme finden", meint Storholmen. Im Rahmen seiner Arbeit bei SINTEF Health Research will er den Helm nun kommerzialisieren. Die Produkteinführungszeit und Kosten seien allerdings schwer abzuschätzen. Der Preis dürfte etwas höher liegen als für klassische Sicherheitshelme, schätzt Storholmen. Den Markt erreichen solle ProActive "hoffentlich innerhalb von ein bis zwei Jahren". Noch deutet wenig auf das historische Baseball-Ereignis hin. Ein paar Helfer der gastgebenden Freising Grizzlies werfen sich in der warmen Frühlingssonne einen Ball zu, während am Verpflegungshäuschen die letzten Vorbereitungen getroffen werden. Die Flagge vor der Hütte ist bereits gehisst. OPEN ist in großen Lettern darauf zu lesen. Eine Botschaft, die an diesem Tag unterschiedlich gedeutet werden kann. Nicht nur der Kiosk hat seine Pforten geöffnet, auch die Grizzlies selbst präsentieren sich als einladender Verein, offen für neue Wege und Ideen. An diesem sonnigen Samstag im Frühling 2009 machen sie bei einem Probetraining ihren Sport blinden Menschen aus ganz Bayern zugänglich. Als erster Klub in ganz Europa. Die neun blinden Sportler, die der Einladung der Grizzlies gefolgt sind, lassen noch ein wenig auf sich warten. Die ersten Zuschauer dagegen sind schon da. „Ich habe davon gelesen und mir gedacht: Das musst du dir unbedingt anschauen“, erzählt eine Frau. Im Internet habe sie sich schon Videos über Baseball für Blinde angesehen, „aber live ist es halt doch was ganz anderes“. Davon kann sie sich nur kurze Zeit später überzeugen, als Franz Fischer, der Initiator des Projekts, und die rund 20 Helfer der Grizzlies mit den blinden Baseball-Novizen eintreffen und die ersten Gehversuche in der hierzulande neuen Sportart machen. Die Idee, Baseball für Blinde in Freising anzubieten, kam Fischer, als er die Paralympics im Fernsehen verfolgte. Er kümmerte sich um Sponsoren und besorgte die Spezialausrüstung. Sie kommt vom einzigen Hersteller, den es im Baseball-Mutterland USA gibt. Vor Fischers Bestellung hat die Firma noch nie in ein europäisches Land geliefert. Fast noch schwieriger als die Suche nach einem Ausrüster war aber die nach den Spielern. Als Fischer beim Freisinger Blindenstammtisch mit seiner Idee vorstellig wurde, dachte er, rasch ein Team beisammen zu haben. Doch die Stammtischmitglieder konnten sich mit der Vorstellung, Baseball zu spielen, nicht so recht anfreunden. „Das einzige, das wir spielen, ist Mensch ärgere dich nicht“, ließen sie Fischer wissen. Und der versuchte es nun mit einer Medienoffensive, machte sein Projekt via Presse und Rundfunk publik und fand mit Hilfe des bayerischen Blinden- und Sehbehinderten-Verbands schließlich neun Unerschrockene Sportler aus dem ganzen Freitstaat, die sich der Herausforderung Beep-Baseball jetzt, an diesem Samstag im Frühling, stellen. Beim Beep-Baseball wird mit speziellen Bällen gespielt, die laut piepen, um sie nach dem Schlagen im Feld orten zu können. Hat ein Schlagmann den Ball getroffen, rennt er auf einen als Base fungierenden Schaumstoffzylinder zu, der einen Dauerton von sich gibt. Für den Angreifer gilt es, die Base zu erreichen , bevor die Verteidigung den piependen Ball berührt hat. Aber so weit sind die neun Sportler im Attachinger Sportpark, die später womöglich einmal als Bavarian Beep Bats eine feste Mannschaft bilden sollen, noch lange nicht. Zunächst gilt es, die einzelnen Bewegungsabläufe und Spielsituation kennenzulernen und zu üben. Sie beginnen mit dem Schlagen. Jeder bekommt zwei sehende Mitspieler von den Grizzlies zur Seite gestellt. Einen als Werfer und einen als Fänger. Auf das Piepen des Balls hören die Sportler beim Schlagen nicht. Es ist der Werfer, der ihnen signalisiert, wann der Ball ihre Hand verlässt. „Das Piepen ist nur für die Verteidigung wichtig“, erklärt Franz Fischer, „die Amerikaner trainieren sogar ohne Beep-Bälle“. Natürlich dauert es eine Weile, bis sich erste Erfolgserlebnisse einstellen. „Aber die Spieler lassen sich nicht entmutigen“, stellt Fischer erfreut fest, „sie probieren es immer und immer wieder“. Und das alles mit der nötigen Portion Humor. „Das waren nur Millimeter!“, ruft Sascha Schulze, nachdem er mit dem Schläger an einem Ball vorbei gesäbelt hat. Kurze Zeit später trifft der 31-jährige Augsburger seinen ersten Ball – und wie bei jedem Treffer der acht anderen Mitstreiter brandet anerkennender Applaus im Attachinger Sportpark auf. Ebenso, als er und seine Kollegen später in teilweise rasantem Tempo auf die Bases zurennen oder auf Zuruf ihrer Betreuer dem Ball hinterherjagen. Die Positionierung in der Verteidigung bereite ihnen noch einige Probleme, erzählen die Spieler. Aber das Schwierigste, sagt Sascha Schulze, „ist das Timing beim Schlagen, mal bin ich zu tief, mal zu hoch“. Dennoch findet er es „beeindruckend, das ist eine super Erfahrung, es macht sehr viel Spaß“. Auch Fischer ist am Ende des Tages vollauf zufrieden. Mit den Spielern und den rührigen Betreuern des Vereins, die seine Idee Wirklichkeit werden ließen: „Ich bin stolz auf die Grizzlies.“